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Verspätete Vorstellung

Liebe Leute,

ich bin etwas länger im HaMu als das Forum, deswegen eine "verspätete" Vorstellung:

meine Hafengeschichte liegt, wie bei den meisten, schon einige Jahre zurück. Den Hafen habe ich als Schüler kennengelernt, als ich Ende der 1960'er Jahre als 14/15-jähriger für die Teehandelsfirma, in der mein Vater arbeitete, zunächst Hilfsjobs in den Ferien erledigte. Später habe ich sowohl als Schüler als auch als Student in der Speicherstadt auf dem Speicher am "Brook 3" und "Neuer Wandrahm 2" gearbeitet. Als ich dann " 'n büschn mehr Knöf hatte", durfte ich auch im Schuppen 43 auf dem kleinen Grasbrook, direkt im Hansahafen, arbeiten - praktisch gegenüber unseres Museums. Das war noch die Zeit des Stückgutes. Obwohl die ersten Container schon über die Weltmeere schipperten, wurde der Tee noch in Kisten geliefert und gestaut.

Meine Ausbildung und mein Beruf haben mich dann wieder vom Hafen weggebracht: als Banker und Betreuer großer Hamburger Handelsfirmen (übrigens auch der Teehändler, für die mein Vater als Händler arbeitete) und Logistiker habe ich aber immer den Bezug zum Hafen gehabt. Und der Hafen lässt einen ja auch nie mehr richtig los, wenn man mal seinen Duft geschnuppert hat.

Als ich dann Ende 2017 mit Segelfreunden zu einer Führung im Hafenmuseum war, war es um mich geschehen. Unser Museum, die Gerüche, die Exponate und die Stimmung, die unser Museum ausmacht, hatten mich sofort wieder im Griff. Beim Verlassen des Museums habe ich zu einem guten Freund gesagt: "Da will ich mitmachen, die frage ich, ob sie jemanden brauchen können." ... und sie brauchten jemanden. So bin ich seit 2018 dabei und unterstütze, wo ich kann.

Wir werden uns mit Sicherheit im HaMu treffen. Ich freu' mich darauf.

Herzliche Grüße

Andreas

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Micha